Am 17.09.16 um 8:15 Uhr startete unsere diesjährige Turnfahrt am Bahnhof Romanshorn auf Gleis 5. Unsere Gruppe von 9 Frauen wartet auf den Thurbo, der uns nach St.Gallen brachte.

Im Zug haben wir die Turnfahrt traditionell mit Prosecco und Gipfeli begonnen. Dieses Jahr bekam auch jeder noch ein Überlebenssäckli. Dies beinhaltete wichtige Dinge für ein Wochenende im Appenzellerland. Highlight aus dem Säckli war unser Turnfahrt2016-Surviver-Tshirt, dies wurde natürlich gleich angezogen und im Zug präsentiert.

In St.Gallen angekommen mussten wir uns zuerst auf dem neuen Bahnhofgelände etwas orientieren und unseren Bus nach St.Georgen finden. Wir waren gespannt, wo unsere Reise hinführt. Von St.Georgen wanderten wir bis zur Waldegg und dem Schnuggenbock; Jupii unser erstes Ziel war erreicht. Da wir zügig unterwegs waren und etwas früher als geplant angekommen sind, konnten wir noch den Spielplatz besichtigen und etwas trinken. Irgendwann stand dann plötzlich Bruno in der schönen Appenzelltracht da und begrüsste uns mit einem „Sönd Willkomm im Appenzellerland“. Gespannt hörten wir den Worten von Bruno zu und als er meinte, wir lernen nun ein Zeierli (Jodeln) mussten die meisten schmunzeln. Unsere Jodelstunde begann mit Ballon-Aufblasen und viel Gelächter. Anfangs noch etwas schüchtern und unsicher, klang es nach einer Stunde nicht mal mehr so übel. Als Pause zwischendurch durften wir auch noch Talerschwingen, was gar nicht so einfach war. Zum Schluss jodelten wir dann nochmals draussen und gaben unser Bestes. Nun war es aber genug und unser Mittagessen wartete auf uns. Im „Magdzimmer“ wurde uns wie zu Grossmutterszeiten Ghackets & Hörnli mit Apfelmus serviert. Mhhm, fein wars.

Gestärkt mit vollem Magen machten wir uns dann zu Fuss weiter auf den Weg nach Teufen. Dort nahmen wir die Appenzellerbahn und stiegen in Appenzell wieder aus, wo wir dem Duft der 42 verschiedenen Kräuter, welche im Appenzeller Alpenbitter enthalten sind, folgten. Mit noch zwei anderen Gruppen hörten wir gespannt den Erzählungen von Karin zu und genossen am Schluss der Führung eine feine Degustation verschiedenster Produkte. Nach diesem Abstecher mussten wir uns auch schon von unseren frischgebackenen Mamis verabschieden und machten uns nur noch zu 7 weiter auf den Weg nach Urnäsch. Cool Marianne und Nadine, wart Ihr aber wenigstens einen Tag dabei.

In Urnäsch angekommen wartete bereits ein Privatchauffeur auf uns und brachte uns in die Nähe des Schlafgemachs. Von der Hauptstrasse waren es noch gut 10 min Fussmarsch zu einer alleingelegenen „Alphütte“. Bislers Lillybeizli- Chefin erwartete uns bereits. Wir bezogen unser Schlafgemach und wurden dann mit einem feinen Znacht verwöhnt. Nach dem Abendessen wartete noch ein Highlight auf uns. Vor unserer Zimmertür stand ein Hot-Pot. Und da die andere Gruppe abgesagt hatte, war dieser frei und wir konnten uns bei sehr, sehr, sehr heissen Temperaturen entspannen. Danach liessen wir den Regenfreien Tag bei etwas Musik, guter Laune, feinen, heissen Getränken und dem Spiel „Uno“ ausklinken. Irgendwann wurde Flamenco und der Giraffe aber auch müde und gingen zu Bett.

Tagwach am Sonntagmorgen war erst gegen 9:00 Uhr, so dass die einen wieder einmal ausschlafen konnten und für andere es immer noch zu früh war.

Nach einem feinen Zmorgen packten wir unsere Rücksäcke zusammen und machten uns auf den Weg Richtung Bushaltestelle „Rossfall“, wo uns das Postauto zur Schwägalp fuhr. Da machten wir noch kurz einen Abstecher in die Schaukäserei. Danach begaben wir uns auf den Landwirtschafts- und Lilliyweg. Immer begleitet von einer etwas kälteren Biese als am Samstag, aber immer noch ohne grossen Regenschauer. Am Ende des Lillyweg nahmen wir noch unser Mittagessen ein und marschierten danach bei Nieselregen wieder Richtung Urnäsch. Dort warteten wir mit noch anderen Wandergruppen auf das Appenzellerbähnli und fuhren bis nach Herisau, wo wir dann weiter mit dem Zug nach St.Gallen fuhren und dort dann nochmals umsteigen mussten, um nach Romanshorn zu gelangen. In Romanshorn angekommen, warteten die einen noch auf die Rückkehr unserer Männertruppe, die anderen freuten sich schon auf die warme Douche. An dieser Stelle noch ein grossen DANKESCHÖN an Mirjam unsere Organisatorin; es war Toll!

Mit lieben Turnergruss

(Die, die viele Leute kennt und immer mal wieder gerne kurz verschwindet, was ihr diesmal zum Verhängnis wurde… J)