Am Samstagmorgen trafen wir uns um 08.15 Uhr am Bahnhof in Romanshorn. Alle waren pünktlich und wir konnten wie geplant in den Zug einsteigen. Im Zug gab es für alle ein frisches Gipfeli und etwas zu trinken. In St. Gallen mussten wir dann auch den Zug bereits wieder verlassen und in einen anderen einsteigen.

Alle rätselten die ganze Zeit wo es hingehen könnte. Zum Glück bekamen wir einen Tipp. Diesen mussten wir aber zuerst mit dem Morsealphabet entschlüsseln. Als dies getan war wussten wir, dass es in die Berge geht. Das merkten wir auch während der Zugfahrt, plötzlich waren rundherum nur noch Berge zu sehen. In Uznach nahmen wir dann den Zug in Richtung Schwanden. Von da aus brachte uns der Bus nach Elm. Von dort aus liefen wir auf einen Berg hinauf. Unser Gepäck deponierten wir währenddessen an der Talstation.

Auf dem Berg assen wir in einem Selbstbedienungsrestaurant bei gemütlicher Stimmung und bester Unterhaltung zu Mittag. Nach einem feinen Kaffee ging es mit den Mountaincarts den Berg hinunter. Die einen gaben so richtig Vollgas, Andere nahmen die Fahrt etwas gemütlicher, dann gab es noch diejenigen welche die gefährlichste Kurve zu schnell bestritten, obwohl wir von unten auf die Kurve aufmerksam gemacht hatten, verletzt wurde zum Glück aber niemand. Ausser der Zaunpfosten, der beim Unfall umgerissen wurde.

Nach dieser rasanten Fahrt den Berg hinunter ging es wieder auf den Bus, der uns zurück zum Bahnhof Schwanden brachte. Während der Zugfahrt nach Glarus bekamen wir einen Tipp für unser Nachtquartier. Aber zuerst mussten wir natürlich auch diesen Tipp entschlüsseln. Zu unserem Bedauern erfuhren wir, dass wir die Nacht wohl oder übel im Freien verbringen werden. Von Glarus aus fuhren wir mit dem Bus zum Klöntalersee. Der Busfahrer hat uns bestens unterhalten, allerdings hätte dieser sich vielleicht besser etwas mehr auf die Strasse konzentriert.

Als wir auf dem Campingplatz, der direkt an einem See lag, ankamen freuten wir uns, dass wenigstens unser Zelt bereits aufgeschlagen war. Danke an die guten Geister, Andrea und Köbi. Somit konnten wir uns nach dem beziehen des Zeltes direkt dem Abendessen widmen. In der Zwischenzeit schon ziemlich spät und kühl geworden. Zum Abendessen gab es Fleisch vom Grill mit Brot. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Sabrina, die hervorragend grilliert hat.

Nach dem Abendessen gingen wir in einen Schuppen, der zum Campingplatz gehörte. Dort verbrachten wir dann den restlichen Abend bei fröhlicher Stimmung mit Jassen. In der Nacht wurde es noch kälter. Aber da wir nur ein Zelt hatten lagen wir sehr nahe beieinander und gaben uns somit gegenseitig etwas warm.

Am Sonntagmorgen sahen wir dann, dass es in dieser Nacht auf den Bergen um uns herum geschneit hatte. Nach einem kurzen Zmorgen machten wir uns ans Aufräumen. Gemeinsam brachen wir das Zelt ab und machten uns nach einem Zwetschgenlutz zum Aufwärmen auf in Richtung Postautohaltestelle.

Im Postauto, welches uns wieder nach Glarus brachte, wurden wir bereits erwartet. Eine Schar voller Turner die schon seit Freitagabend im Glarnerland unterwegs waren freute sich auf unsere Damengruppe. Wir genossen eine stimmungsvolle, kurvenreiche Fahrt nach Glaurs. Vom Bahnhof aus fuhren wir mit dem Zug nach Rapperswil. Dort drehten wir bei perfektem Wetter mit dem Schiff eine Runde auf dem Zürisee.

Nach der Bootsfahrt ging es für uns dann mit dem Zug auch leider schon wieder zurück in Richtung Heimat. In Romanshorn gingen die Einen noch in der Mole etwas trinken und essen, die Anderen machten sich auf den Heimweg

Vielen Dank an Nina und Daniela, die die Turnfahrt organisiert haben.

Melanie Breu