Am Samstag den 22. Februar besammelten sich pünktlich um 06.30 Uhr 25 Turnerinnen, Turner und Freunde bei der Sägerei in Salmsach. Nach dem Verladen ging es mit 2 Bussen los Richtung Obersaxen. Als wir angekommen waren, hatte leider das Restaurant für unser Frühstückskaffee noch nicht offen. Vielleicht gehen wir ja nächstes Jahr etwas späterJ. Nachdem alle Bilette verteilt und die Gruppen für das Skirennen gemacht worden sind, konnte es mit dem Gepäck los gehen Richtung Mittelstation. Als wir dann oben angekommen waren, staunten wir nicht schlecht. Die Aprés Ski Bar wurde komplett neu gebaut und vergrössert, ob das wohl gut kommt am AbendJ.

Bei strahlendem Sonnenschein und ein wenig Neuschnee, verteilten sich die verschiedenen Gruppen sofort im Skigebiet. Die Einten genossen die wunderbaren Skipisten und die Anderen die Sonne an der Skibar. Nach dem Mittagessen war dann Besammlung um halb Zwei bei der Rennpiste. Doch leider war die Rennpiste nicht ausgesteckt und die Zeitmessung funktionierte nicht. Also musste eine andere Lösung her. Nach einem feinen Willi aus dem Skistock, hatten wir eine Idee. Wir machten eine Speed Abfahrt. Es konnte jeder selber bestimmen wie viele Kurven er machte oder eben nicht. Marianne stand in der Mitte der Piste und gab das Startzeichen und ich stoppte dann im Ziel die Zeiten. Die Differenzen der beiden Fahrer zu schätzen, war dieses Jahr sehr schwierig. Nach dem Skirennen trafen sich alle bei Leo’s Snack Bar zum obligaten Rennabschluss Umtrunk.

Danach war es Zeit für Abendsonne auf dem Piz Mundaun. Einige genossen noch die letzten Abfahrten, während die Anderen den Liegestuhl belegten. Als der Pistenkontrolleur kam, mussten wir leider den Piz verlassen. Dies machten wir mit dem obligatorischen Gleitertest. Hier sah man dann, wer alles gut gewachste Ski‘s hat oder eben nicht. Nach der Abfahrt traf man sich an der neuen Bar „La Muntaniala“ bei Live Musik und guter Stimmung zum Aprés Ski. Um halb Sieben war dann das Abendessen bereit. Für Einige kam das genau richtig, endlich feste Nahrung und nicht nur flüssig. Das Essen war sehr lecker und man konnte so viel nehmen wie man wollte.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, konnten wir mit der Rangverkündigung starten. Im ersten Rang waren Heini und Ebbi mit einer Differenz von 0.06 Sekunden, zweite wurden Michi und Kevin mit 0.10 Sekunden und dritte Nadine und Alain mit 0.15 Sekunden. Das Schlusslicht belegten Marcel und Siria mit 10.12 Sekunden, hätten sich doch die erste Schätzung stehen lassenJ. Danach verteilten sich alle, Einige spielten Bösi bis zum Umfallen und Andere gingen in die Bar. Die Hartgesottenen machten noch nächtliche Abfahrten mit dem Serviertablar. Die Zimmer waren tip top aufgeteilt in Jung und Alt, bei den Alten hatten wir genügend Platz, während es bei den Jungen eher etwas eng war. Aber damit sie nicht so warm bekamen, henkte Chugi gleich das Fenster aus und bunkerte es unter seinem Schlafsack. Die Jüngsten fanden das nicht sehr angenehm und damit sie nicht erfroren, betätigten sie, um sich aufzuwärmen, ihr MundwerkJ.

Am Sonntag genossen wir das reichhaltige Frühstück, die Einen ein bisschen mehr als Andere. Eine Gruppe frühstückte sogar mit dem Champagner, den sie am Skirennen gewonnen haben. Als wir uns dann bereit machten für auf die Piste, lachte uns schon wieder die Sonne an und wir hatten wieder ca. 10 cm Neuschnee, was für ein Traum. So verteilte sich wieder die ganze Meute in verschiedenen Gruppen und genossen den Tag. Den Einten ging es noch nicht so gut, die nahmen es etwas ruhiger und Andere fuhren am Morgen sehr viel und vergnügten sich am Mittag an der Sonne. Der Schnee war super. Man konnte sogar an der Schattenseite noch Tiefschnee fahren, es war herrlich.

Am Nachmittag versammelten wir uns dann wieder auf dem Piz Mundaun, um nochmals den Umsatz an der Schneebar anzukurbeln. Um halb Fünf hatten wir eigentlich Treffpunkt im Tal zum Heimfahren. Doch der Abschied von der Sonne und der Bar war für eine kleine Gruppe sehr schwer. Als dann doch endlich alle im Tal ankamen, zum Glück alle unverletzt, konnten wir uns auf den Nachhauseweg machen. Doch leider waren wir nicht die Einzigen, die wieder ins Unterland mussten und darum hatten wir schon im Tunnel von Flims Stau.

Im Bus der Jungen hatten einige ein bisschen viel Bier getrunken und mussten deshalb einen Not halt kurz nach dem Tunnel einlegen, damit 4 Jungs ihre Blase entleeren konntenJ. Kurz nach Chur kam dann der zweite Stau, jetzt hatte es auch im Bus der Alten einen, der es nicht mehr ohne Nothalt aushielt und so musste Heini kurz auf den Pannenstreifen ausweichen, damit sämtliche Blasen entleert werden konnten. Den es war nicht nur eine, wie sich herausstellteJ. Nach dem Pinkelhalt, konnten wir beruhigt weiter fahren, der Stau hielt jedoch noch bis Sargans an. Von da an lief der Verkehr wieder gut und wir kamen um halb acht dann endlich auch wieder zu Hause an.

Vielen herzlichen Dank noch unsern zwei Fahrern Heini und Ebbi. Zum Abschluss gingen alle die noch Lust hatten in den Hirschen, um noch etwas zu essen. Die Portionen waren enorm gross und das Cordonbleu ca. 500g, so dass nicht einmal alle Männer ihren Teller fertig mochten. Vielen Dank an Daniela für die Bewirtung und das super Essen. Und so ging ein Hammer-Wochenende zu Ende, mit super Schnee, tollem Wetter und genialer Stimmung.

Der Organisator Sandro