Foto's von Trudi Krieg

frisch, fründlich, fit und erVOLGrich ...

Die Salmsacher freuen sich auf ihren Dorfladen, der Einkaufsmöglichkeit und zugleich Treffpunkt im Dorfzentrum werden soll. Die turnenden Vereine zogen die auf Mitte Dezember angekündigte Eröffnung im Unterhaltungsprogramm unter Regie von Mirjam Breu mit Phantasie und Power.

Kinder stürmen auf Trottis den Laden

Volg Schweiz hat wohl noch kaum in einem Dorf eine so tolle Eröffnungsveranstaltung erlebt wie in Salmsach. Vom Muki-Turnen über Jugis, Frauen- und Männerriege bis zur gemischten Turnerfamilie tummelte sich alles im und um den neuen Dorfladen. Die Kleinen stürmten mit ihren Trottis den Volg und «chrömleten» überdimensionierte Lollis. Die Kinder vom KITU kamen «wie d'Führwehr» beim Probealarm angesaust.

Ob Nightshopping mit den kleinen Mädchen oder Frühschicht mit dem STV Damen, in den langen Präsenzzeiten im frisch, fründlich, fitten Volg war Leben und Bewegung. Felix, der Chef, alias Marcel Fischer, und Susi, die Verkäuferin, alias Manuela Hengartner, führten auf der Nebenbühne durch das Programm. Die galanten Salmsacher Männer hätten gerne nach dem Frühschoppen im «Hirschen» den Frauen die Einkaufstaschen nach Hause getragen. Stattdessen mussten sie zum Frühschoppen in den «Sternen», Egnach, fahren. Die Frauen kehrten inzwischen ihre Omeletten mit Schwung im Volg-Koch-Studio.

Diebe schleichen durch die Regale

Ganz heiss wurde es, und entsprechend vom Publikum applaudiert, als die STV Männer echt bayrisch in der Tradition des Oktoberfests einen Schuhplattler krachen liessen. Ladendiebe schlichen durch die Regale, während die Buben ihnen nachspionierten. Der seriöse Chef verstand die heutige Jugend nicht, als diese mit Handys in der Hand anstürmte und Pokémon im Volg fangen wollte.

Aber auch der Chef hatte so seine Allüren. Er spielte zum Schluss der Vorführung gar mit dem Saxophon auf, als der gemischte STV energiegeladen noch einmal zur turnerischen Höchstform auflief.

Preise vom Mountainbike bis zum Raclette-Öfeli

In der Festwirtschaft von Sandro Schumacher halfen die Buchtäfäger den Turnerinnen und Turnern in Service und Küche, beim Kuchenbuffet und in der Bar. In der Tombola gab es beliebte Preise: ein Mountainbike, einen TV, einen Toaster, ein Raclette-Öfeli, Bob-Schlitten, Pflanzen und vieles mehr.

Die Vorstellungen fanden am Freitag- und Samstagabend und versuchsweise erstmals am Samstagnachmittag statt. Damit kam man den Grosseltern und kleinen Geschwistern der Turnenden entgegen, die zeitig ins Bett gehen.

(Trudi Krieg)